Schutzhütte auf der Hülle

Die Idee auf der Hülle eine Schutzhütte zu errichten hatte der langjährige Schriftführer des Heimatvereins, Josef Schuchert. Er erkannte die exponierte Lage auf der Hülle mit  Ausblick von Süden bis weit nach Bonn.

Josef Schuchert war anschließend mit seinen Söhnen Rudi und Willi im ganzen Ort unterwegs um nach Geld und Sachspenden zu fragen.

Sie haben den Bürgern erklärt um was es sich handelt und viele waren begeistert und fanden die Idee gut und beteiligten sich.

Da die Hütte auf städtischem  Boden errichtet werden sollte, war die Grundstücksfrage bald geklärt.

Die massiven Eichenstämme für die Hütte wurden vom Forstamt geliefert und die Betonfundamente wurden am Hause Schuchert gegossen.

Der Zimmermeister Karl Hartmann zimmerte die Hütte bei Schuchert im Hof nach einer Bauzeichnung, die sich jetzt sich im Brückenhofmuseum befindet. Josef Schuchert und seine Söhne  assistierten ihm dabei.

Im Oktober 1975 wurde das Material von Hans Zander auf die Hülle gefahren. Für den Aufbau wurden viele Hände benötigt. Mit dabei waren: Ernst Sauder, August Mathia, Karl Hartmann, Hans Zander, Josef Thiebes sowie Josef Schuchert und seine Söhne. Das Dach wurde von Arnold Marx errichtet.

Man einigte sich auf den Namen "Rheinblick" und Josef Hillebrandt schnitzte eine Holztafel.

Die Einweihung wurde im großem Stil gefeiert, alle Sponsoren die zur Herstellung der Hütte bei getragen hatten waren anwesend, Getränke und zu Essen wurde gespendet.

 

Hier noch ein Auszug aus dem Aufsatz von Johannes Herzog: „Gründung und Werdegang des Heimatvereins“ in „Oberdollendorf und Römlinghoven – Ein Festbuch“.

Herausgegeben vom Heimatverein Oberdollendorf und Römlinghoven e.V., 1986.

„Am 25. Oktober 1975 wurde auf der Hülle im Beisein des Bürgermeisters und mehrerer Ratsmitgliederr der Stadt Königswinter, des Vorsitzenden und des Geschäftsführers des Verschönerungsverein für das Siebengebirge, des Vorsitzenden der Verbandes der Ortsvereine von Oberdollendorf sowie mehrerer Abordnungen der benachbarten Heimatvereine und vieler Wanderer die Schutzhütte „Rheinblick“ ihrer Bestimmung übergeben.

Die Anregung zum Bau dieser Hütte hatte Josef Schuchert gegeben, hatte auch selbst mit den Helfern Ernst Sauder, Willi Schuchert, Rudolf Schuchert und Josef Thiebes mit Hand angelegt. Finanziert wurde der Bau durch den VVS und zahlreichen privaten Spendern.

In den Ansprachen bezeichnete man die Hütte als Kleinod in der herrlichen Siebengebirgslandschaft und als Schmuckstück an der richtigen Stelle. Die Hütte wird nicht nur von Wanderern, sondern auch von zahlreichen ventolin-albuterol.com aufgesucht. Es bleibt zu hoffen, dass sie noch lange Jahre Natur- und Wanderfreunden als Ruhe- und Festplatz dienen wird“.

Renovierung im Juni 2015

Die Schutzhütte auf der Hülle in Königswinter-Oberdollendorf war "in die Jahre gekommen". Daraufhin hatte sich der Vorstand des Heimatvereins Oberdollendorf und Römlinghoven vorgenommen, sie wieder "auf Vordermann" zu bringen und dabei auch entsprechende Gelder aus der Vereinskasse zur Verfügung zu stellen.

Zuerst erneuerte Willi Schuchert als Mitglied des Vorstandes die Beschriftung der Hütte, so dass der Name der Schutzhütte wieder stark ins Auge fällt.

 

 

Die Dachdecker säuberten das Dach und legten neue Dachpappe auf. Die Brüstungen wurden neu verbrettert, verschiefert und mit Zink eingefasst.

Die Oberdollendorfer Firma Hübsch hatte sich bereit erklärt, die Arbeiten zu einem günstigen Preis zu erledigen und die Verschieferung zu sponsern.

 

 

 


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